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Verwaltungsgemeinschaft Baunach  |  E-Mail: poststelle@vg-baunach.de  |  Online: http://www.vg-baunach.de

Wasserrecht

Niederschlagswassereinleitung aus dem BG „Knock", Reckendorf über ein Regenrückhaltebecken durch ein Wasserschutzgebiet in die Baunach durch die Gemeinde Reckendorf

Die Gemeinde Reckendorf beabsichtigt die Erschließung „am Knock" im Trennsystem. Das anfallende Niederschlagswasser soll hierbei über Regenwasserkanäle und offene Entwässerungsgräben gesammelt und in den „Knockgraben" eingeleitet werden.

 

Daher hat die Gemeinde Reckendorf mit Schreiben vom 4. September 2017 beim Landratsamt Bamberg die Durchführung des wasserrechtlichen Verfahrens für das oben genannte Vorhaben beantragt. Das Vorhaben bedarf der wasserrechtlichen Erlaubnis gem. § 9 Abs. 1 Nr. 4 i. V. m. § 8 Abs. 1 WHG.

Da das Vorhaben der öffentlichen Abwasserbeseitigung dient, beabsichtigt das Landratsamt Bamberg eine Erlaubnis im Sinne der §§ 15 Abs. 1, 10 Abs. 1 WHG für die Dauer von 20 Jahren zu erteilen.

 

Da im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung mehrere Einwendungen eingegangen sind, hat sich die Gemeinde Reckendorf dazu entschieden, die Einleitung des Niederschlagswassers neu zu planen,

 

Die beim Landratsamt Bamberg neu eingereichten Planunterlagen liegen in der Zeit vom 11. Juni 2018 bis zum 13. Juli 2018 während der Dienststunden zur Einsichtnahme bei der VG Baunach, 1. OG, Zimmer 13, aus.

 

Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift beim Landratsamt Bamberg, Ludwigstraße 23, Zimmer H 322, oder bei der VG Baunach Einwendungen gegen den Plan erheben. Mit Ablauf der Einwendungsfrist sind alle Einwendungen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen (Art. 69 Satz 2 BayWG i. V. m. Art. 73 Abs. 4 Sätze 3 und 4 des Bayerischen Verwaltungsverfahrensgesetzes -BayVwVfG-).

 

Über rechtzeitig erhobene Bedenken und Anregungen findet ein Erörterungstermin statt.

 

Bei Ausbleiben eines Beteiligten an dem Erörterungstermin kann auch ohne ihn verhandelt werden. Wenn mehr als 50 Benachrichtigungen oder Zustellungen vorzunehmen sind, können Personen, die Bedenken erhoben haben, von dem Erörterungstermin durch öffentliche Bekanntmachung benachrichtigt werden. Ferner kann in diesem Fall die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden.

 

Landratsamt Bamberg

 

gez. Burger

Reg.-Inspektorin

 

 

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